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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden

ENERGIE UND BAUDENKMAL

Projekttitel:

Strategien im Bereich Energie und Baudenkmal für Denkmalpflegestellen


Projektleitung:

KSD, Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger
Dr. Peter Omachen, Präsident (Projektleitung); Denkmalpflege OW
Gerold Kunz, dipl. Architekt ETH SIA; Denkmalpflege NW
E-Mail: denkmalpflege@ow.ch


Projekt-Trägerschaft:

Die KSD, Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger, setzt sich aus den Leiterinnen und Leitern der kantonalen und städtischen Fachstellen für Denkmalpflege zusammen.


Projektbeschrieb / Abstract:

Die energetische Sanierung von Baudenkmälern ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Auch wenn in den vergangenen Jahren durch neue Erkenntnisse und innovative Produkte bedeutende Fortschritte erzielt werden konnten, stellen sich immer wieder grundsätzliche Fragen der Machbarkeit.

Die Erschliessung erneuerbarer Energiequellen hat Auswirkungen auf geschützte Ortsbilder. Die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegrinnen und Denkmalpfleger KSD hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessen der Denkmalpflege und des Ortsbildschutzes in der Energiediskussion proaktiver einzubringen, namentlich in einer breiten Öffentlichkeit und auf politischer Ebene.

Sie will den Fokus der Fachleute und Behörden mit einem Positionspapier und einem Argumentarium auf die Sicht der Denkmalpflege lenken. In einem Workshop sollen ausgewählte Fachleute zu Multiplikatoren für die Anliegen der Denkmalpflege werden. Ein erweiterter Kreis von Interessierten soll mit Printprodukten, wie zum Beispiel einem Separatheft in Themen der Denkmalpflege nahestehenden Zeitschriften, für das Anliegen der Denkmalpflege sensibilisiert werden.

Um in der Diskussion um die energetischen Gebäudesanierungen die Anliegen der Denkmalpflege und des Ortsbildschutzes zu stärken und besser durchzusetzen, müssen die Denkmalpflege-Fachstellen und die in diesem Bereich engagierten Institutionen und Organisationen über eine gemeinsame Strategie und gemeinsame Forderungen verfügen. Damit kann verhindert werden, dass Denkmäler von den Fördermassnahmen des Gebäudeprogramms ganz oder teilweise ausgeschlossen werden. Vielmehr sollen diese unter Wahrung grösstmöglicher denkmalpflegerischer Aussagekraft unterstützt und energetisch optimiert werden können.

Die Erkenntnisse sollen nicht nur in politische Prozesse einfliessen, sondern ebenso im Alltag der Denkmalpflege und des Ortsbildschutzes Verwendung finden und periodisch überprüft werden können. Neu soll das Thema auf der Ebene der Verfahren, Argumente und Politik besetzt werden. Die Diskussion um die energetische Sanierung von Denkmälern und die Wirkung energetischer Massnahmen auf ganze Ortsbilder erhalten so eine stärkere Gewichtung und Wahrnehmung bei Fachleuten und in der Öffentlichkeit.

Für die Erarbeitung der Strategien werden die Erfahrungen und Positionen der Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger genutzt. Die Strategien bauen auf der aktuellen Praxis auf. Im Unterschied zu bereits bestehenden Positionspapieren basiert die zu entwickelnde Strategie auf dem gesammelten Wissen der direkt betroffenen Bewilligungsbehörde der Schweiz.


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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden


ENERGIE UND BAUDENKMAL


UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE


BAULICHE VERDICHTUNG UND DENKMALPFLEGE


NATURWISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE IN DER DENKMALPFLEGE


Abstracts von Modellprojekten 2007 - 2010


Kompetenzverbund Konservierung


Projektergebnisse / Schlussberichte von Modellprojekten


Bildgebende Ramanmikroskopie als Schlüssel zur Herstellungstechnologie von Roman- und Portlandzementen des 19. Jahrhunderts: HKB, Hochschule der Künste, Bern


Centre Le Corbusier - Beiträge zum Instandsetzungskonzept: ETHZ/IDB


Patrimoine moderne, économie, énergie. Stratégies d'intervention pour les grands ensembles 1945 - 1975: EPFL/ENAC, Lausanne


Kriterien und Strategien zur Verdichtung von Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit: ZHAW/Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Institut Urban Landscape


Interdisziplinäre Studien der historischen Malschichten des Basler Münsters: SNM/Schweizerisches Nationalmuseum


Historische Holzverbindungen - Untersuchung des Trag- und Lastverformungsverhaltens von historischen Vollholzverbindungen und Erstellung eines Leitfadens für die Baupraxis: BFH/Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


Bauliche Verdichtung und Denkmalpflege - Städtische Verdichtung und Energieverhalten bestehender Gebäude: SUPSI - University of Applied Sciences & Arts of Southern Switzerland


Die Gipse des 19. Jahrhunderts: IDB/ETHZ - Institut für Denkmalpflege und Bauforschung


Wasseraufnahmekoeffizienten historischer Aussenputze: Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


MikroMass - Mikroinvasive Massnahmen zum verdichteten Umbau von Wohnbauten und -siedlungen: Hochschule Luzern - Technik & Architektur


Reproduktion von Bauten und Gebrauchsgegenständen durch 3D Aufnahmen und Rapid Prototyping: Berner Fachhochschule BFH, Architektur, Holz & Bau


4D-Dokumentation - Erschliessung von Untersuchungsergebnissen anhand virtueller 3D-Modelle und Visualisierung von historischen Zuständen unzugänglicher Bereiche für Wissenschaft und museale Vermittlung am Bsp. Ulrichskapelle Müstair: Hochschule der Künste, HKB/BFH, Bern


Leitfaden Fliessendes Grün: HSR, Hochschule Rapperswil. "Pflege und Wiederbepflanzung von Grünflächen des Organischen Städtebaus 1940 - 1970", HSR, Hochschule Rapperswil


Strategien im Bereich Energie und Baudenkmal für Denkmalpflegefachstellen: Konferenz der Schweizerischen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger, KSD


Energetische und schalltechnische Sanierung von Wohngebäuden der 1950er bis 1970er Jahre: Berner Fachhochschule; Architektur, Holz & Bau


Seismic behaviour of existing reinforced concrete buildings with thin walls: EPFL/EESD, Lausanne


Energetische Sanierung historisch wertvoller Fenster: Fachhochschule Bern, Architektur, Holz & Bau


Optimierung energetischer Massnahmen an Gebäuden von historisch-architektonischem Wert - EnBau: Fachhochschule italienische Schweiz, SUPSI


REHAB, Rénovation et réhabilitation des bâtiments d'habitation du XIX et XX siècles: EPFL Lausanne, ENAC


Risikobasiertes Vorgehen bei der energetischen und klimaschutz-bedingten Verbesserung von hochwertigen Denkmalobjekten": ETH Zürich


Schutzverglasungen historischer Glasmalereien und Kunstverglasungen im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern: Vitrocentre Romont; Schweizerischer Fachverband Glasmalerei; EMPA


Erneuerung von Innen - Eine integrale Massnahme zur Verbesserung des Energiehaushaltes von Baudenkmälern: Hochschule Luzern, Kompetenzzentrum Material, Struktur und Energie in Architektur


Materialien und Bauprodukte der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit: ETHZ/IDB



Weitere Berichte zu denkmalpflegerischen Fragestellungen:

Link: http://www.idb.arch.ethz.ch/23-0-beratung-und-information.html