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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden

UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE

Projekttitel:

Instandsetzungskonzept für den Pavillon le Corbusier in Zürich (Museum Heidi Weber - Centre Le Corbusier)


Projektleitung:

Prof. Dr.-Ing. U. Hassler
Catherine Dumont d'Ayot, wissenschaftliche Mitarbeiterin
ETHZ, IDB Institut für Denkmalpflege und Bauforschung
Wolfgang-Pauli-Strasse 27
8093 Zürich
Tel.: + 41 44 632 22 84
E-Mail: hassler@arch.ethz.ch, dumontdayot@arch.ethz.ch



Projektbeschrieb / Abstract:

Der Pavillon für Heidi Weber in Zürich ist ein Meilenstein in Le Corbusier's Spätwerk. Der Architekt hat über Jahre an dem Projekt eines idealen Ausstellungspavillons gearbeitet und konnte es dank der Galeristin und Mäzenin Heidi Weber in Zürich umsetzen.

Der Pavillon ist der einzige gebaute Prototyp des Patents für ein modulares Konstruktionssystem aus Stahl (Brevet 226 x 226 x 226, aus dem Jahr 1950, das ab 1962 für diesen Pavillon vom Atelier Le Corbusier, dem Ingenieur Louis Fruitet und der Schweizer Firma Wartmann & Co entwickelt wurde). Die farbig emaillierten Fassadenpanele und die Verglasung wurden mit dem Ingenieur Jean Prouvé entwickelt.
Das Gebäude wird ab 2014 durch die Stadt Zürich betreut; ab diesem Zeitpunkt werden voraussichtlich Instandsetzungsmassnahmen geplant. Der Status des Pavillons als konstruktiver Prototyp ist mit zahlreichen konstruktiven Experimenten verbunden, die zur Folge haben, dass es unmöglich ist, eine Instandsetzung nach den derzeit gültigen Bau- und Energienormen vorzunehmen. Dies würde zu einer irreversiblen Zerstörung des Werks führen.

Ziel der Studie ist die Abklärung der Chancen langfristiger Erhaltung der originalen Bausubstanz. Eine Substanz- und Schadensaufnahme, verbunden mit der Abklärung der Optionen technischer Ertüchtigung, welche die Gebäudetechnologie und Haustechnik bieten, wird durchgeführt. Auf ihrer Grundlage werden Strategien für ein Instandsetzungskonzept erarbeitet.


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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden


ENERGIE UND BAUDENKMAL


UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE


BAULICHE VERDICHTUNG UND DENKMALPFLEGE


NATURWISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE IN DER DENKMALPFLEGE


Abstracts von Modellprojekten 2007 - 2010


Kompetenzverbund Konservierung


Projektergebnisse / Schlussberichte von Modellprojekten


Bildgebende Ramanmikroskopie als Schlüssel zur Herstellungstechnologie von Roman- und Portlandzementen des 19. Jahrhunderts: HKB, Hochschule der Künste, Bern


Centre Le Corbusier - Beiträge zum Instandsetzungskonzept: ETHZ/IDB


Patrimoine moderne, économie, énergie. Stratégies d'intervention pour les grands ensembles 1945 - 1975: EPFL/ENAC, Lausanne


Kriterien und Strategien zur Verdichtung von Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit: ZHAW/Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Institut Urban Landscape


Interdisziplinäre Studien der historischen Malschichten des Basler Münsters: SNM/Schweizerisches Nationalmuseum


Historische Holzverbindungen - Untersuchung des Trag- und Lastverformungsverhaltens von historischen Vollholzverbindungen und Erstellung eines Leitfadens für die Baupraxis: BFH/Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


Bauliche Verdichtung und Denkmalpflege - Städtische Verdichtung und Energieverhalten bestehender Gebäude: SUPSI - University of Applied Sciences & Arts of Southern Switzerland


Die Gipse des 19. Jahrhunderts: IDB/ETHZ - Institut für Denkmalpflege und Bauforschung


Wasseraufnahmekoeffizienten historischer Aussenputze: Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


MikroMass - Mikroinvasive Massnahmen zum verdichteten Umbau von Wohnbauten und -siedlungen: Hochschule Luzern - Technik & Architektur


Reproduktion von Bauten und Gebrauchsgegenständen durch 3D Aufnahmen und Rapid Prototyping: Berner Fachhochschule BFH, Architektur, Holz & Bau


4D-Dokumentation - Erschliessung von Untersuchungsergebnissen anhand virtueller 3D-Modelle und Visualisierung von historischen Zuständen unzugänglicher Bereiche für Wissenschaft und museale Vermittlung am Bsp. Ulrichskapelle Müstair: Hochschule der Künste, HKB/BFH, Bern


Leitfaden Fliessendes Grün: HSR, Hochschule Rapperswil. "Pflege und Wiederbepflanzung von Grünflächen des Organischen Städtebaus 1940 - 1970", HSR, Hochschule Rapperswil


Strategien im Bereich Energie und Baudenkmal für Denkmalpflegefachstellen: Konferenz der Schweizerischen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger, KSD


Energetische und schalltechnische Sanierung von Wohngebäuden der 1950er bis 1970er Jahre: Berner Fachhochschule; Architektur, Holz & Bau


Seismic behaviour of existing reinforced concrete buildings with thin walls: EPFL/EESD, Lausanne


Energetische Sanierung historisch wertvoller Fenster: Fachhochschule Bern, Architektur, Holz & Bau


Optimierung energetischer Massnahmen an Gebäuden von historisch-architektonischem Wert - EnBau: Fachhochschule italienische Schweiz, SUPSI


REHAB, Rénovation et réhabilitation des bâtiments d'habitation du XIX et XX siècles: EPFL Lausanne, ENAC


Risikobasiertes Vorgehen bei der energetischen und klimaschutz-bedingten Verbesserung von hochwertigen Denkmalobjekten": ETH Zürich


Schutzverglasungen historischer Glasmalereien und Kunstverglasungen im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern: Vitrocentre Romont; Schweizerischer Fachverband Glasmalerei; EMPA


Erneuerung von Innen - Eine integrale Massnahme zur Verbesserung des Energiehaushaltes von Baudenkmälern: Hochschule Luzern, Kompetenzzentrum Material, Struktur und Energie in Architektur


Materialien und Bauprodukte der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit: ETHZ/IDB



Weitere Berichte zu denkmalpflegerischen Fragestellungen:

Link: http://www.idb.arch.ethz.ch/23-0-beratung-und-information.html