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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden

UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE

Projekttitel:

Materialien und Bauprodukte der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit


Projektleitung:

Prof. Dr. U. Hassler
Mitarbeit: Wiepke van Aaken, wissenschaftliche Mitarbeiterin; Andreas Putz, Doktorand
ETHZ, IDB Institut für Denkmalpflege und Bauforschung
Wolfgang-Pauli-Strasse 27
8093 Zürich
Tel.: + 41 44 632 22 84
E-Mail: hassler@arch.ethz.ch, van.aaken@arch.ethz.ch



Projektbeschrieb / Abstract:

Das Projekt zielt auf die Sicherung und Rekonstruktion der Wissensbestände zu Materialien und Bauprodukten der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit. Obwohl neben der fortdauernden Anwendung tradierter Materialien neue Produkte mit teilweise experimentellem Charakter einen grossen Teil der Nachkriegsarchitektur und deren Baupraxis prägen, sind diese bislang in der Forschung und Denkmalpflege kaum systematisch untersucht und diskutiert worden. Die "neuen" Materialien und Bauprodukte werden bei Sanierungen und Umbauarbeiten insbesondere im Ausbau jener Jahre vielfach ersetzt.

Das Projekt will einen anwendungsorientierten Katalog liefern, der eine Basis für die Entwicklung neuer Konservierungs- bzw. Reparaturkonzepte bilden kann. Der Schwerpunkt der Analyse liegt dabei auf Baumaterialien des Innenausbaus, deren Erhalt für die Bewahrung der Spezifika der Bauproduktion der Nachkriegszeit von entscheidender Bedeutung ist. Die Baustoffe und Bauprodukte sollen zum einen in ihrer Herstellung betrachtet werden, wobei dabei insbesondere die sich entwickelnden Technologien zur Herstellung von Schicht- und Verbundstoffen interessieren. Zum anderen ergibt sich ein Verständnis dieser Materialien erst über die Untersuchung ihres Einsatzes im Bauwesen, etwa hinsichtlich der Anwendung von montagefähigen Vorfabrikaten. Neben den hauptsächlichen Quellen der Untersuchung wie Publikationen, Patenten und Archivquellen sollen auch gebaute Objekte der Zeit hinsichtlich des zeitgenössischen Materialeinsatzes in Neubau und Bauerneuerung analysiert werden. Die systematische Aufbereitung der Ergebnisse schafft ein Bewusstsein für Spezifika und die historische Bedeutung der Materialwahl, aber auch für Schadensbilder und -risiken der Originalsubstanz, deren Langfristverhalten von demjenigen traditioneller vorindustrieller Baustoffe häufig abweicht.
Die anwendungsorientierte Sicherung von Wissensbeständen in Form des Katalogs soll begleitet werden von der Beantwortung übergeordneter Fragen zum Verständnis des Bauens in der Nachkriegszeit:


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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden


ENERGIE UND BAUDENKMAL


UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE


BAULICHE VERDICHTUNG UND DENKMALPFLEGE


NATURWISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE IN DER DENKMALPFLEGE


Abstracts von Modellprojekten 2007 - 2010


Kompetenzverbund Konservierung


Projektergebnisse / Schlussberichte von Modellprojekten


Bildgebende Ramanmikroskopie als Schlüssel zur Herstellungstechnologie von Roman- und Portlandzementen des 19. Jahrhunderts: HKB, Hochschule der Künste, Bern


Centre Le Corbusier - Beiträge zum Instandsetzungskonzept: ETHZ/IDB


Patrimoine moderne, économie, énergie. Stratégies d'intervention pour les grands ensembles 1945 - 1975: EPFL/ENAC, Lausanne


Kriterien und Strategien zur Verdichtung von Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit: ZHAW/Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Institut Urban Landscape


Interdisziplinäre Studien der historischen Malschichten des Basler Münsters: SNM/Schweizerisches Nationalmuseum


Historische Holzverbindungen - Untersuchung des Trag- und Lastverformungsverhaltens von historischen Vollholzverbindungen und Erstellung eines Leitfadens für die Baupraxis: BFH/Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


Bauliche Verdichtung und Denkmalpflege - Städtische Verdichtung und Energieverhalten bestehender Gebäude: SUPSI - University of Applied Sciences & Arts of Southern Switzerland


Die Gipse des 19. Jahrhunderts: IDB/ETHZ - Institut für Denkmalpflege und Bauforschung


Wasseraufnahmekoeffizienten historischer Aussenputze: Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


MikroMass - Mikroinvasive Massnahmen zum verdichteten Umbau von Wohnbauten und -siedlungen: Hochschule Luzern - Technik & Architektur


Reproduktion von Bauten und Gebrauchsgegenständen durch 3D Aufnahmen und Rapid Prototyping: Berner Fachhochschule BFH, Architektur, Holz & Bau


4D-Dokumentation - Erschliessung von Untersuchungsergebnissen anhand virtueller 3D-Modelle und Visualisierung von historischen Zuständen unzugänglicher Bereiche für Wissenschaft und museale Vermittlung am Bsp. Ulrichskapelle Müstair: Hochschule der Künste, HKB/BFH, Bern


Leitfaden Fliessendes Grün: HSR, Hochschule Rapperswil. "Pflege und Wiederbepflanzung von Grünflächen des Organischen Städtebaus 1940 - 1970", HSR, Hochschule Rapperswil


Strategien im Bereich Energie und Baudenkmal für Denkmalpflegefachstellen: Konferenz der Schweizerischen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger, KSD


Energetische und schalltechnische Sanierung von Wohngebäuden der 1950er bis 1970er Jahre: Berner Fachhochschule; Architektur, Holz & Bau


Seismic behaviour of existing reinforced concrete buildings with thin walls: EPFL/EESD, Lausanne


Energetische Sanierung historisch wertvoller Fenster: Fachhochschule Bern, Architektur, Holz & Bau


Optimierung energetischer Massnahmen an Gebäuden von historisch-architektonischem Wert - EnBau: Fachhochschule italienische Schweiz, SUPSI


REHAB, Rénovation et réhabilitation des bâtiments d'habitation du XIX et XX siècles: EPFL Lausanne, ENAC


Risikobasiertes Vorgehen bei der energetischen und klimaschutz-bedingten Verbesserung von hochwertigen Denkmalobjekten": ETH Zürich


Schutzverglasungen historischer Glasmalereien und Kunstverglasungen im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern: Vitrocentre Romont; Schweizerischer Fachverband Glasmalerei; EMPA


Erneuerung von Innen - Eine integrale Massnahme zur Verbesserung des Energiehaushaltes von Baudenkmälern: Hochschule Luzern, Kompetenzzentrum Material, Struktur und Energie in Architektur


Materialien und Bauprodukte der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit: ETHZ/IDB



Weitere Berichte zu denkmalpflegerischen Fragestellungen:

Link: http://www.idb.arch.ethz.ch/23-0-beratung-und-information.html