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Abstracts von Modellprojekten 2007 - 2010

Kompetenzverbund Konservierung

Projekttitel:

Bauornamentik im 19. Jahrhundert in der Schweiz - Romanzement und seine Verbreitung


Projektleitung:

Prof. Dr. U. Hassler
ETHZ, IDB Institut für Denkmalpflege und Bauforschung
Wolfgang-Pauli-Strasse 27
8093 Zürich
Tel.: +41 44 632 22 84
E-Mail: Hassler@arch.ethz.ch


Kooperationspartner:

Naturwissenschaftler ETH Zürich


Projektbeschrieb / Abstract:

Die Arbeit zur Verarbeitung von Gussmassen mit hochhydraulischen Kalken und Zementen als Bindemittel untersucht nicht nur die Strukturen frühindustrieller Bindemittelproduktion in der Schweiz, sondern geht den Herstellungsverfahren von Bauornamentik diverser Materialität im späten 19. Jahrhundert bis in die Vorkriegszeit nach. Diese Epoche ist auch in der Schweiz von einer grossen Vielfalt technischer Verfahren für die manufakturelle und industrielle Produktion von Bauornamentik geprägt; einerseits ist das Material Kunststein erstmals sehr populär, andererseits drängen Halbfertigprodukte aus Terrakotta, Gips, Zink oder Papiermaché auf den Markt. Die baugeschichtliche Literatur hat sich bisher nur zögerlich der Materialvielfalt des ausgehenden 19. Jahrhunderts angenommen; bis heute sind Produktionstechniken, Verbreitungswege der Halbprodukte und die Technik der zementgebundenen Gussteile nur ansatzweise untersucht. Da die Vielfalt der Hersteller im ausgehenden 19. Jahrhundert noch recht gross war, sind auch Lösungen und Techniken im Detail divers, die Wertschätzung guter Produkte und Ergebnisse kaum gegeben. Gegenwärtig stehen viele der Bauten bzw. ihre Fassaden zur Restaurierung an, jedoch gibt es kaum systematisiertes Wissen zum Umgang mit und zur Konservierung der zementgebundenen Zierformen. Die Arbeit über die hochhydraulischen Kalke und frühen Portlandzemente als Basismaterial für Gussornamentik gibt deshalb erstmals auf die Schweiz fokussiert einen Überblick zu Herstellung, Verbreitung und Technik.


Links:

http://www.idb.arch.ethz.ch/index.php?article_id=395&clang=0


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Abstracts von Modellprojekten, die durch die Stiftung unterstützt werden


ENERGIE UND BAUDENKMAL


UMGANG MIT SCHUETZENSWERTEN BAUTEN DER 1950er-1970er JAHRE


BAULICHE VERDICHTUNG UND DENKMALPFLEGE


NATURWISSENSCHAFT UND TECHNOLOGIE IN DER DENKMALPFLEGE


Abstracts von Modellprojekten 2007 - 2010


Kompetenzverbund Konservierung


Projektergebnisse / Schlussberichte von Modellprojekten


Bildgebende Ramanmikroskopie als Schlüssel zur Herstellungstechnologie von Roman- und Portlandzementen des 19. Jahrhunderts: HKB, Hochschule der Künste, Bern


Centre Le Corbusier - Beiträge zum Instandsetzungskonzept: ETHZ/IDB


Patrimoine moderne, économie, énergie. Stratégies d'intervention pour les grands ensembles 1945 - 1975: EPFL/ENAC, Lausanne


Kriterien und Strategien zur Verdichtung von Siedlungsstrukturen der Nachkriegszeit: ZHAW/Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Institut Urban Landscape


Interdisziplinäre Studien der historischen Malschichten des Basler Münsters: SNM/Schweizerisches Nationalmuseum


Historische Holzverbindungen - Untersuchung des Trag- und Lastverformungsverhaltens von historischen Vollholzverbindungen und Erstellung eines Leitfadens für die Baupraxis: BFH/Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


Bauliche Verdichtung und Denkmalpflege - Städtische Verdichtung und Energieverhalten bestehender Gebäude: SUPSI - University of Applied Sciences & Arts of Southern Switzerland


Die Gipse des 19. Jahrhunderts: IDB/ETHZ - Institut für Denkmalpflege und Bauforschung


Wasseraufnahmekoeffizienten historischer Aussenputze: Fachhochschule Bern - Architektur, Holz & Bau


MikroMass - Mikroinvasive Massnahmen zum verdichteten Umbau von Wohnbauten und -siedlungen: Hochschule Luzern - Technik & Architektur


Reproduktion von Bauten und Gebrauchsgegenständen durch 3D Aufnahmen und Rapid Prototyping: Berner Fachhochschule BFH, Architektur, Holz & Bau


4D-Dokumentation - Erschliessung von Untersuchungsergebnissen anhand virtueller 3D-Modelle und Visualisierung von historischen Zuständen unzugänglicher Bereiche für Wissenschaft und museale Vermittlung am Bsp. Ulrichskapelle Müstair: Hochschule der Künste, HKB/BFH, Bern


Leitfaden Fliessendes Grün: HSR, Hochschule Rapperswil. "Pflege und Wiederbepflanzung von Grünflächen des Organischen Städtebaus 1940 - 1970", HSR, Hochschule Rapperswil


Strategien im Bereich Energie und Baudenkmal für Denkmalpflegefachstellen: Konferenz der Schweizerischen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger, KSD


Energetische und schalltechnische Sanierung von Wohngebäuden der 1950er bis 1970er Jahre: Berner Fachhochschule; Architektur, Holz & Bau


Seismic behaviour of existing reinforced concrete buildings with thin walls: EPFL/EESD, Lausanne


Energetische Sanierung historisch wertvoller Fenster: Fachhochschule Bern, Architektur, Holz & Bau


Optimierung energetischer Massnahmen an Gebäuden von historisch-architektonischem Wert - EnBau: Fachhochschule italienische Schweiz, SUPSI


REHAB, Rénovation et réhabilitation des bâtiments d'habitation du XIX et XX siècles: EPFL Lausanne, ENAC


Risikobasiertes Vorgehen bei der energetischen und klimaschutz-bedingten Verbesserung von hochwertigen Denkmalobjekten": ETH Zürich


Schutzverglasungen historischer Glasmalereien und Kunstverglasungen im Spannungsfeld von Denkmalpflege und energetischer Verbesserung von Baudenkmälern: Vitrocentre Romont; Schweizerischer Fachverband Glasmalerei; EMPA


Erneuerung von Innen - Eine integrale Massnahme zur Verbesserung des Energiehaushaltes von Baudenkmälern: Hochschule Luzern, Kompetenzzentrum Material, Struktur und Energie in Architektur


Materialien und Bauprodukte der Schweizer Architektur der Nachkriegszeit: ETHZ/IDB



Weitere Berichte zu denkmalpflegerischen Fragestellungen:

Link: http://www.idb.arch.ethz.ch/23-0-beratung-und-information.html